Kirchen

KLOSTERKIRCHE LANDSBERG

Klosterkirche Landsberg

Die Kirche, die von der Pfarrei Mariä Himmelfahrt betreut wird, deren Eigentümer aber die Stadt Landsberg ist, liegt am einstigen westlichen Stadteingang nahe der Lechbrücke, in der Hubert-von-Herkomer-Straße. Im Jahre 1719 ließ sich hier die Ordensgemeinschaft der Ursulinen nieder. 1844 übernahmen Dominikanerinnen aus St. Ursula in Augsburg das Kloster. 1985 zogen diese sich wieder aus den Klostergebäuden zurück und ließen sich im Osten Landsbergs nieder.

Im Innenraum ist die Decken- und Wandmalerei von Johann Baptist Bergmüller (1765/66) beachtenswert. In der nördlichsten Chorachse entsteht durch eine kunstvolle malerische Gestaltung die Illusion einer Rundapsis.

Das Deckenbild beschreibt die Beteiligung der Ursulinen und der Landsberger Bevölkerung am Heilsgeschehen.

Der Hochaltar wurde 1748 gestiftet. Die Holzaufbauten stammen von dem Landsberger Georg Nieberle, die Altarfiguren von Johann Luidl.

Heute befinden sich im ehemaligen Kloster ein kirchlicher Kindergarten, ein Seniorenwohnheim sowie die Volkshochschule.